Steigende Preise verändern unsere Routinen grundlegend. Was einst ein einfacher Wocheneinkauf war, wird heute zu einer komplexen Rechenaufgabe. In Österreich führt die Inflation dazu, dass Haushaltsbudgets unter Druck geraten. Grundausgaben wie Lebensmittel, Energie und Mobilität lassen weniger Spielraum.
Dies führt zu weniger Konsum und zu anderen Entscheidungen. Menschen vergleichen mehr, wählen bewusster aus und planen intensiver. So passen sie sich den neuen Bedingungen an.
Eine repräsentative Online-Studie von Shopfully (früher Offerista) in Zusammenarbeit mit marketagent dient als empirische Basis. Befragt wurden 1.057 Personen ab 14 Jahren in Österreich, im Zeitraum 27.08. bis 03.09.2025. Laut Studie empfinden 67 Prozent die Inflation als stark oder eher stark belastend. 28 Prozent nennen eine mittlere Belastung, 5 Prozent kaum oder gar keine. Zugleich geben 9 Prozent an, ihr Kaufverhalten nicht zu ändern.
Diese Zahlen zeigen: Konsumverhalten Trends entstehen nicht aus Stimmung, sondern aus konkreten Engpässen. Gleichzeitig birgt die Debatte einen typischen Fehler. Häufig wird Inflation nur mit „teurer“ gleichgesetzt, ohne nach Warengruppen, Lebenslagen und Zeitverlauf zu unterscheiden. Wer die eigene Lage richtig einschätzen will, muss Preissteigerungen im Alltag von einmaligen Ausgaben trennen und den Blick auf das monatliche Budget richten.
Praktisch wird damit eine Frage zentral: Wie lässt sich sparen trotz Inflation, ohne dauerhaft an Lebensqualität zu verlieren? In der Regel hilft ein strukturierter Ablauf vor dem Einkauf. Preis- und Angebotsinfos sollten systematisch genutzt werden, statt erst an der Kassa zu reagieren. Einkaufslisten reduzieren Spontankäufe, und ein Wechsel von Anbieter oder Marke kann das Budget spürbar entlasten.
Digitale Kanäle spielen dabei eine wachsende Rolle. Aktionsportale, Händler-Apps und Vergleichsplattformen ermöglichen eine schnellere Orientierung, oft schon unterwegs. Das ist ein Vorteil, weil Entscheidungen datenbasiert werden. Ein Nachteil bleibt jedoch: Wer nur auf Rabatte reagiert, kauft mitunter mehr als geplant oder verliert den Überblick über Grundpreise. Effizient wird die Recherche erst, wenn sie mit Planung und klaren Prioritäten verbunden wird.
Inflation Österreich: Warum die Teuerung das Haushaltsbudget spürbar belastet
Wenn Preise steigen, wird das Budget enger. Das gilt auch ohne große Änderungen im Alltag. In Österreich wird die Teuerung durch den Verbraucherpreisindex (VPI) und den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessen. So lässt sich die Teuerung nach Gütergruppen wie Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen nachvollziehen.
Im Haushalt führt dies zu einem Kaufkraftverlust. Für denselben Warenkorb wird mehr Geld benötigt. Laut Shopfully/marketagent fühlen sich 67 % stark oder eher stark betroffen. Das passt zur statistischen Lage, weil schon wenige Prozentpunkte im Jahresschnitt viele Fixkosten mitziehen.
Aktuelle Inflationslage 2025 im Überblick: 3,6 % im Jahresdurchschnitt
Statistik Austria weist für 2025 im Jahresdurchschnitt 3,6 % aus, sowohl im VPI als auch im HVPI. Damit liegt Inflation Österreich klar über dem EZB-Ziel von 2,0 %. Für Haushalte bedeutet das: Selbst bei stabilen Einkommen wächst der Abstand zwischen Lohn und Ausgaben.
Für die Einordnung hilft der Blick auf die letzten Jahre. 2024 lag der Jahresdurchschnitt bei 2,9 %, 2023 bei VPI 7,8 % und HVPI 7,7 %, 2022 bei 8,6 %. In dieser Reihe wird sichtbar, warum Teuerung Österreich zwar abkühlt, aber weiter spürbar bleibt.
Langfristige Einordnung: Hochinflationsphase vorbei, Nachwirkungen bleiben
Laut Statistik Austria gilt die Hochinflationsphase der Jahre 2022 bis 2024 als beendet. Dennoch bleibt 2025 mit 3,6 % der höchste Jahresdurchschnitt seit 1993. Der Kaufkraftverlust entsteht dabei oft nicht durch einzelne Ausreißer, sondern durch viele kleine Aufschläge, die sich addieren.
Nachwirkungen werden besonders bei Dienstleistungen und in der Energiepreisentwicklung gesehen. Historische Spitzenwerte aus der Langzeitgrafik dienen als Orientierung: 1951 lag die Inflation bei 27,8 % (Koreakrieg), 1974 bei 9,5 % (1. Ölpreiskrise), 1981 bei 6,8 % (2. Ölpreiskrise). Im Vergleich dazu wirkt 2025 moderater, im Alltag bleibt die Teuerung Österreich dennoch relevant.
Österreich vs. Euroraum und Deutschland: Inflation 2025 im Vergleich
Im HVPI-Vergleich für 2025 (Jahresdurchschnitt inkl. Schnellschätzung Dezember) liegt Österreich bei 3,6 %. Der Euroraum kommt auf 2,1 %, Deutschland auf 2,3 %, Frankreich auf 0,9 %, Italien auf 1,6 %. Damit liegt Inflation Österreich im oberen Viertel der Eurozone.
| Region/Land | HVPI 2025 (Jahresdurchschnitt) | Abstand zu Österreich | Einordnung im Vergleich |
|---|---|---|---|
| Österreich | 3,6 % | 0,0 Prozentpunkte | oberes Viertel der Eurozone |
| Euroraum | 2,1 % | -1,5 Prozentpunkte | näher am EZB-Ziel (2,0 %) |
| Deutschland | 2,3 % | -1,3 Prozentpunkte | 0,4 Punkte unter Österreich |
| Frankreich | 0,9 % | -2,7 Prozentpunkte | deutlich niedrigeres Preiswachstum |
| Italien | 1,6 % | -2,0 Prozentpunkte | unter dem Euroraum-Schnitt |
| Eurozone-Spanne | 0,8 % bis 4,8 % | Österreich nahe dem oberen Rand | Zypern (0,8 %) bis Estland (4,8 %) |
Im Eurozonen-Ranking wird Österreich für 2025 auf Rang 16 geführt, nach Rang 15 (2023) und Rang 14 (2024). Für Haushalte ist das kein abstrakter Platz, sondern ein Hinweis auf den anhaltenden Druck im Warenkorb. Der Kaufkraftverlust zeigt sich besonders dort, wo Ausgaben kaum verschiebbar sind.
Inflation Auswirkungen Alltag: Welche Lebenshaltungskosten in Österreich am stärksten steigen
Die Teuerung treibt verschiedene Ausgabengruppen in Österreich an. Wohnen, Energie und Dienstleistungen werden 2025 besonders teuer. Dies zeigt, wo die Preise in mehreren Bereichen steigen.
Wohnen, Wasser und Energie steigen um +5,7 %. Das hat den größten Einfluss auf die Inflation. Miete und Energie werden zu Fixkosten, die schwer zu planen sind. Strompreissteigerungen tragen dazu bei.
Das Ende der Strompreisbremse führt zu höheren Strompreisen. Ohne diese Bremse wären die Inflationen niedriger. Die Effekte enden im Jänner 2026.
Dienstleistungen wie Restaurants und Hotels steigen um +5,8 %. Bewirtungskosten und Beherbergung werden teurer. Das macht Planung von Mittagessen und Übernachtungen schwieriger.
Lebensmittel und alkoholfreie Getränke kosten 2025 +3,7 % mehr. Fleisch, Brot und Milch sind besonders betroffen. Der Einkauf dieser Produkte wird oft regelmäßig.
Einzelne Produkte steigen stark an. Kaffee und Tee kosten +16,8 %, Milch +5,1 %. Fisch und Öle fallen dagegen ab. Das mindert den Kassenzettel nur wenig.
Gesundheitspflege kostet 2025 +5,0 % mehr. Versicherungen und Körperpflege steigen ebenfalls. Diese Kosten verteilen sich über das Jahr.
Freizeit und Kultur kosten +3,4 %. Pauschalreisen und Freizeitdienstleistungen steigen stärker. Nachrichtenübermittlung und Hausrat mindern die Preise.
Öffentliche Tarife steigen um +4,9 %. Führerscheingebühren und Wassergebühren sind betroffen. Diese Kosten sind kaum ausweichbar.
| Ausgabengruppe (COICOP) | Veränderung 2025 ggü. Vorjahr | Einfluss auf Gesamtinflation (Prozentpunkte) | Alltagsbezug |
|---|---|---|---|
| Wohnen, Wasser, Energie | +5,7 % | 1,16 | Miete, Betriebskosten, Strom und wohnnahe Fixkosten |
| Restaurants und Hotels | +5,8 % | 0,77 | Bewirtung (+5,9 %), Beherbergung (+5,3 %) |
| Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke | +3,7 % | 0,43 | Regelmäßiger Einkauf, hoher Warenkorbanteil (11,73 %) |
| Gesundheitspflege | +5,0 % | 0,26 | Medizinnahe Produkte und Leistungen, häufige Zuzahlungen |
| Verschiedene Waren/Dienstleistungen | +4,2 % | 0,36 | Versicherungen (+4,2 %), Körperpflege (+2,5 %) |
| Freizeit und Kultur | +3,4 % | 0,37 | Pauschalreisen (+6,6 %), Freizeit-/Kulturdienstleistungen (+4,3 %) |
| Nachrichtenübermittlung | −6,0 % | −0,10 | Telekommunikation als dämpfender Faktor |
| Hausrat und Instandhaltung | −0,3 % | −0,02 | Einzelne langlebige Güter und Wartung mit leichter Entlastung |
Die Messwerte und der Alltag decken sich nicht immer. Lebensmittel und Getränke sind für 82 % der Befragten der größte Budgetbelastung. Gesundheitsprodukte und Körperpflege/Kosmetik folgen mit 27 %. So steigen die Lebenshaltungskosten in Österreich durch viele kleine Käufe.
Preise steigen Österreich: So verändern Rabatte, Discounter und Eigenmarken den Einkauf
Wenn Preise steigen, wird der Einkaufsprozess intensiver. Vor dem Einkauf prüfen Verbraucher Angebote, setzen Budgets und definieren Produktgruppen. So wird sparen trotz Inflation im Alltag planbar, auch wenn die Teuerung Österreich weiterhin Druck macht.
Rabattsuche wird Routine: 75 % suchen oft oder fast immer nach Angeboten
Rabatte und Sonderangebote nutzen 57 % der Menschen, bei Frauen sogar 64 %. 75 % suchen aktiv nach Angeboten. 46 % prüfen Aktionen fast immer, 30 % häufig, 18 % gelegentlich, 7 % selten bis nie.
Für eine effektive Suche empfiehlt sich ein fester Ablauf. Zuerst die Prospekte und Aktionsansichten prüfen, dann Markenvergleich, und erst danach die Route. So wird sparen trotz Inflation nicht dem Zufall überlassen, wenn Preise steigen Österreich.
Gezielter statt spontan: Rund ein Drittel plant Einkäufe, um Spontankäufe zu vermeiden
Rund ein Drittel plant besser, um Impulskäufe zu reduzieren. Sie nutzen Listen, Budgetlimits und definieren Kategorien. So wird Teuerung Österreich im Warenkorb sichtbar gesteuert, statt erst an der Kasse.
- Liste nach Kategorien anlegen, damit keine Umwege entstehen.
- Maximalbetrag pro Einkauf festlegen, bei Bedarf in Teilbudgets aufteilen.
- Nur definierte Produktgruppen zulassen, alles andere wird vertagt.
Trading-down im Supermarkt: 41 % wechseln zu günstigeren Anbietern, 37 % zu Eigenmarken
41 % wechseln zu günstigeren Anbietern. 37 % greifen stärker zu Eigenmarken statt zu teuren Markenprodukten. So erreichen sie sparen trotz Inflation über Sortimentswechsel, ohne Gewohnheiten aufzugeben.
Discounter, Drogeriemärkte und klassische Supermärkte werden stärker gegeneinander abgewogen. Der Preis pro Einheit wird zur schnellen Vergleichsgröße, nicht nur der Regalpreis.
Weniger im Einkaufswagen: Rund ein Drittel kauft insgesamt weniger, Luxus und Premium seltener
Rund ein Drittel kauft insgesamt weniger Artikel. Luxus- und Premiumprodukte landen seltener im Einkaufswagen. So wird Teuerung Österreich häufig über Mengensteuerung abgefedert, nicht nur über den Wechsel des Geschäfts.
Preisvergleich nimmt zu: 18 % nutzen Vergleichsplattformen und Aktionsportale gezielt
18 % nutzen Vergleichsplattformen und Aktionsportale gezielt. Beim Vergleich sollten Produktidentität, Packungsgröße und mögliche Liefer- oder Fahrtkosten mitgerechnet werden. So wird ein niedriger Preis nicht durch Nebenaufwand neutralisiert, wenn Preise steigen Österreich.
Als skalierbare Hilfe dienen aggregierte Angebotsinformationen, wie sie etwa über Shopfully bereitgestellt werden. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 500 Händlern und Marken, ist in 25 Ländern aktiv, beschäftigt 450+ Mitarbeitende und erreicht 200+ Millionen Haushalte; eingesetzt wird unter anderem eine KI-basierte hyperlokale Marketingplattform.
Ein Reality-Check bleibt sinnvoll: 9 % geben an, dass Preissteigerungen keine Auswirkungen auf ihr Kaufverhalten hätten. Für die Mehrheit bleibt jedoch sparen trotz Inflation eine Frage der Vorbereitung, während Teuerung Österreich den Einkauf weiter strukturiert.
| Maßnahme im Einkauf | Anteil | Praktischer Check vor dem Kauf |
|---|---|---|
| Rabatte und Sonderangebote vermehrt nutzen | 57 % (Frauen: 64 %) | Aktionszeitraum prüfen, Stückpreis vergleichen, Bedarf gegen Vorratskauf abwägen |
| Aktiv nach Rabatten suchen | 75 % | Aktionen vorab prüfen: fast immer 46 %, häufig 30 %, gelegentlich 18 %, selten/nie 7 % |
| Besser planen, um Spontankäufe zu vermeiden | rund ein Drittel | Liste, Budgetlimit, Produktkategorien festlegen; erst dann Geschäft auswählen |
| Zu günstigeren Anbietern wechseln (Discounter) | 41 % | Preis pro Einheit, Erreichbarkeit und Gesamtweg berücksichtigen |
| Mehr Eigenmarken statt Markenprodukte | 37 % | Zutaten, Füllmenge, Nährwerte und Preis pro Einheit gegenüberstellen |
| Digitale Vergleichsplattformen/Aktionsportale nutzen | 18 % | Produktgleichheit, Packungsgröße sowie Liefer- oder Fahrtkosten einrechnen |
Kaufkraftverlust und Konsumverhalten Trends: Wer spart wie – Generationen im Vergleich
Shopfully/marketagent hat 1.057 Befragte ab 14 Jahren befragt, 2025. Die Ergebnisse zeigen, dass Maßnahmen gegen Kaufkraftverlust je nach Lebensphase variieren. Für den Handel und private Budgets ist es entscheidend, wie man im Alltag informiert, plant und auswählt. So lassen sich die Auswirkungen der Inflation besser abfedern, ohne einen starren Einheitsplan.
Die Teuerung wird oft als Belastung erlebt. 67 % geben „stark“ oder „eher stark“ an, 33 % sogar „sehr stark“. Diese Grundspannung beeinflusst das Konsumverhalten, da kleine Preisunterschiede ins Gewicht fallen.
Gefühlte Belastung nach Alter: „sehr stark betroffen“ steigt von Gen Z bis Babyboomer. Bei Gen Z liegen 25 % in dieser Stufe, bei Millennials 28 %. In der Generation X werden 39 % erreicht, bei Babyboomern 40 %.
Rabatte nach Generation: Gen X (65 %) und Babyboomer (64 %) nutzen Aktionen am häufigsten. Millennials liegen bei 52 %, Gen Z bei 46 %. Beim „fast immer“-Checken von Angeboten liegt jeweils rund die Hälfte bei Gen X und Babyboomern, bei Millennials 48 % und bei Gen Z 38 %.
Second Hand als Sparstrategie ist bei Jüngeren stärker verankert: Gen Z 16 %, Millennials 13 %, Gen X 10 %, Babyboomer 7 %. Das passt zu einem digitalen Such- und Vergleichsverhalten, das Kaufkraftverlust oft über Alternativen statt über Verzicht ausgleicht.
Vorratskäufe werden am ehesten von Millennials genutzt (20 %), danach Gen Z (17 %), Gen X (15 %) und Babyboomer (11 %). Diese Taktik funktioniert vor allem, wenn Preise und Packungsgrößen regelmäßig geprüft werden und Lagerhaltung möglich ist.
Wo zuerst gestrichen wird, zeigt klare Muster. In der Gesamtstichprobe zählen Süßes (35 %), Kleidung/Schuhe (34 %) und Technik/Elektronik (30 %) zum Top-Verzicht. Babyboomer reduzieren dabei häufiger, etwa bei Süßigkeiten (43 %) und Kleidung/Schuhe (42 %), während Gen Z bei Süßigkeiten (36 %) und Kleidung/Schuhe (23 %) niedriger liegt.
| Indikator | Gen Z | Millennials | Gen X | Babyboomer |
|---|---|---|---|---|
| „Sehr stark betroffen“ | 25 % | 28 % | 39 % | 40 % |
| Rabatte genutzt | 46 % | 52 % | 65 % | 64 % |
| Second Hand genutzt | 16 % | 13 % | 10 % | 7 % |
| Vorratskäufe | 17 % | 20 % | 15 % | 11 % |
| Zuerst gespart: Süßigkeiten | 36 % | k. A. in dieser Aufschlüsselung | k. A. in dieser Aufschlüsselung | 43 % |
| Zuerst gespart: Kleidung/Schuhe | 23 % | k. A. in dieser Aufschlüsselung | k. A. in dieser Aufschlüsselung | 42 % |
Für die Praxis wird klar, dass Inflation Auswirkungen Alltag nicht nur über „weniger kaufen“ laufen. Je nach Altersgruppe werden Rabatte, Second Hand oder Vorratskäufe kombiniert. Solche Konsumverhalten Trends lassen sich im eigenen Haushalt über einfache Regeln steuern: Preise vor dem Kauf prüfen, Kategorien mit hohem Impulsrisiko festlegen und Einkaufswege konsequent bündeln, wenn Kaufkraftverlust spürbar wird.
Fazit
Die Inflation in Österreich bleibt 2025 hoch, obwohl sie sich abkühlt. Mit 3,6 % im Jahresdurchschnitt steigen wichtige Kosten weiter an. Wohnen, Wasser, Energie und Restaurants/Hotels zeigen besonders hohe Zuwächse.
Dies macht Planung unerlässlich für die Lebenshaltungskosten. Budgetdruck entsteht oft, doch Rabatte sind eine Lösung. 75 % suchen häufig nach Angeboten.
Einkaufsplanung kann helfen, Spontankäufe zu vermeiden. Ein Drittel plant gezielt. Bei teuren Markenartikeln lohnt sich der Wechsel zu Discountern oder Eigenmarken.
Preisspreizungen sind groß, besonders bei Lebensmitteln und Getränken. 82 % fühlen den stärksten Druck hier. Digitale Preisvergleichsplattformen sind hilfreich, um zu sparen.
Die richtige Methode zur Ersparnis hängt von der persönlichen Situation ab. Gen X und Babyboomer bevorzugen Rabatte, während Gen Z und Millennials Second Hand bevorzugen. Die wichtigsten Ausgaben werden regelmäßig überprüft und angepasst.
Dies ermöglicht langfristig stabile Ersparnisse, auch bei Inflation.